Suchthilfe

Unser Angebot

Seminare zum Thema Sucht

Wir bieten verschiedene Programme an, die Ihnen  als betroffene Jugendliche, Eltern oder Bezugspersonen von Jugendlichen Wege aus der Sucht aufzeigen und helfende Informationen vermitteln.

Angebote

Informationsveranstaltungen für Eltern zu Suchtfragen

Speziell für Eltern, Erziehende, Gruppenleiter oder andere Bezugspersonen von Jugendlichen bieten wir Informationsveranstaltungen rund um die Themen "Pubertät und Sucht", "Alkoholkonsum bei Jugendlichen", "Cannabis und andere illegale Drogen".

Damit aus Neugier keine Sucht wird!

Zu den Inhalten gehört das Aufzeigen von Konsumtrends und Risikofaktoren, Grundsätzliches über jugendtypische Suchtmittel, Hintergründe und Ursachen und Suchtvorbeugendes Handeln sowie Informationen über Hilfsangebote.

Sprechen Sie uns an! Unsere Präventions-Mitarbeiter stehen Ihnen zur Seite.

Führerscheinentzug (MPU Vorbereitung)

Droht Ihnen der Führerscheinentzug wegen Drogenkonsum oder Alkohol? Oder müssen Sie zur medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU)? Wir helfen Ihnen, Ihre Führerscheinproblematik zu überwinden.

Führerscheinentzug wegen Alkohol und Drogen

Um den Führerschein zurückzubekommen nach dem Entzug wegen Alkohol und Drogen, müssen Sie in der Regel an einer medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) teilnehmen. Dort wird u.a. geprüft, ob Sie sich selbstkritisch mit Ihrem Suchtmittel und den Hintergründen Ihrer Verkehrsauffälligkeit auseinander- gesetzt haben.

Aus Erfahrung sind die Chancen, die Fahrerlaubnis wiederzuerlangen, wesentlich größer, wenn man frühzeitig und intensiv mit der Vorbereitung für die MPU anfängt.

Die Caritas bietet hierfür ein bewährtes 3-Stufen-Programm mit Einzelgesprächen und Seminarstunden. Nach Seminarabschluss bekommen Sie eine ausführliche Teilnahmebescheinigung.

 
Informationen und Anmeldung über Caritas Zentrum Ravensburg und Wagen

Der Rauchfrei Tageskurs für Betriebe

Wollen Sie endlich Schluss machen mit dem Rauchen, aber schaffen es alleine nicht? Werden Sie mit uns rauchfrei!

Die Caritas Bodensee-Oberschwaben bietet für Betriebe ein Nichtrauchertraining an. Die Betriebe haben hier zwei Durchführungsoptionen:

  • Ein Kompaktprogramm mit vier Terminen, Dauer drei Wochen, mit einer Infoveranstaltung und drei Gruppenterminen und zwei vom Trainer initiierten Telefonaten pro Teilnehmer
  • Einen Tageskurs mit einem Termin, eintägig, sechs Stunden, telefonische Betreuung der Teilnehmer nach dem Kurs

Die beiden Optionen unterscheiden sich nur im zeitlichen und organisatorischen Ablauf, jedoch nicht im Inhalt. Die Kurse finden in den Räumlichkeiten des jeweiligen Unternehmens statt.

 

Worin unterscheidet sich das Rauchfrei Programm von anderen Programmen?

Das Rauchfrei Programm berücksichtigt neben den vielen Gemeinsamkeiten auch die unverkennbare Individualität der Raucher und unterstützt individuelle Wege aus dem Tabakkonsum. Mit dieser Vorgehensweise grenzt sich das Programm von anderen auf dem Markt angebotenen Programmen ab, die ihre Methode als die für alle Raucher richtige ansehen und z. B. einen Rückfall damit erklären, dass der Raucher die Methode noch nicht verstanden habe und sie erneut lernen müsse.

Wirksamkeit des Programms

In einer Reihe von in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlichten Evaluationsstudien konnte die Wirksamkeit des mehrtägigen Rauchfrei Programms nachgewiesen werden: Die Abstinenzquote liegt ein Jahr nach Programmende bei 31%. Das ist im internationalen Vergleich eine sehr gute Quote

Referenzen

Die IFT-Gesundheitsförderung organisiert bereits seit einigen Jahren erfolgreich Rauchfrei Kurse für Unternehmen, unter anderem für einen großen Automobilhersteller. Bundesweit können qualifizierte Kursleiter mit Erfahrungen in Betrieben  vermittelt werden.

Die IFT-Gesundheitsförderung verfügt über eine 40-jährige Erfahrung in der Entwicklung und Evaluation von Präventionsprogrammen. Das Rauchfrei Programm wurde in Kooperation mit dem IFT Institut für Therapieforschung und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) entwickelt. 

 

Information zum Tageskurs

Der Kurs dauert von 10:00 bis 16:00 Uhr. Er besteht aus vier Teilen. Es werden drei Pausen gemacht. Pünktlich um 16:00 Uhr wird der Kurs beendet. Danach besteht die Möglichkeit zur Einzelberatung. Eine Woche nach dem Kurs erfolgt eine Telefonberatung nach Terminvereinbarung.

Während des Kurses besteht die Möglichkeit zur Lungenfunktionsmessung zur Ermittlung des "effektiven" Lungenalters und eine Kohlenmonoxid Messung. Dies stärkt die Motivation im Rahmen einer professionellen Raucherentwöhnung.

Schulung für Servicekräfte von Spielhallen

Die Veranstalter und Vermittler von öffentlichen Glücksspielen sind verpflichtet, die Spieler zu verantwortungsbewusstem Spiel anzuhalten und der Entstehung von Glücksspielsucht vorzubeugen. Zu diesem Zweck haben sie Sozialkonzepte zu entwickeln, ihr Personal zu schulen und die Vorgaben des Anhangs "Richtlinien vor Vermeidung und Bekämpfung von Glücksspielsucht" zu erfüllen. Der Mindestschulungsumfang entspricht für Servicepersonal von Spielhallen mindestens 14 Stunden verteilt auf 2 Tage.

Schulungsinhalte

  • Rechtliche Grundlagen nach dem Glückspieländerungsvertrag und dem Landesglückspielgesetz
  • Bedeutung der Suchtprävention
  • Jugendschutz
  • Spielerschutz
  • Suchtwissenschaftliche Grundlagen
  • Sozialkonzept
  • Handlungskompetenzen
  • Suchthilfesystem

Die Schulungsinhalte erfolgen nach § 7 Abs. 2 Satz 3f LGlüG.
Die Veranstaltungen finden an zwei Samstagen (Umfang 14 Stunden) statt. Mindestteilnehmerzahl sind acht Personen.
Die Kosten der Basis-Schulung belaufen sich auf 300 € pro Teilnehmer.
Die Kosten der Wiederholungs-Schulung belaufen sich auf 150 € pro Teilnehmer.

Betriebliche Suchtprävention

Suchtmittel am Arbeitsplatz sind ein Disziplinarproblem, ein Sicherheitsrisiko und letztlich auch ein Kostenfaktor. Fünf Prozent der arbeitenden Bevölkerung sind alkoholkrank, zehn Prozent stark gefährdet. 25 Prozent der Arbeitsunfälle geschehen unter Alkoholeinfluss. Leistungsminderung, Fehlzeiten und suchtbedingte Arbeitsunfälle führen zu erheblichen Kosten und Störungen im Arbeitsablauf. Neben dem klassischen Suchtmittel Alkohol wird zunehmend auch der Konsum illegaler Drogen am Arbeitsplatz relevant. Betriebliche Suchtprävention zahlt sich aus! Sie hilft Minder- und Fehlleistungen vermeiden, die Arbeits- sicherheit und -qualität zu erhöhen, das Arbeitsklima zu verbessern und qualifizierte Mitarbeiter zu erhalten.

Betriebliche Vorbeugungs- und Hilfsprogramme

Betriebliche Suchtprävention zeigt frühzeitig Hilfsmaßnahmen auf und sensibilisiert für einen verantwortungsvollen Umgang mit Suchtmitteln. Die Suchtberatungsstellen der Caritas konzipieren und begleiten betriebliche Vorbeugungs- und Hilfsprogramme in Zusammenarbeit mit den betrieblichen Entscheidungsträgern. Sie unterstützen den Aufbau und die Umsetzung suchtpräventiver Maßnahmen in Groß-, Mittel- und Kleinbetrieben, Verwaltungen und Behörden. Das verwendete Baukastensystem bietet die Möglichkeit, Maßnahmen einzeln abzurufen und sie auf die spezifischen Belange eines Unternehmens abzustimmen.

Präventionsangebote

Es können verschiedene Präventionsmaßnahmen gewählt, abgerufen und kombiniert werden:

  • Themen- und zielgruppenspezifische Seminare für Führungskräfte, Ausbilder, Auszubildende, etc
  • Unterstützung bei der Entwicklung und Einführung suchtpräventiver Maßnahmen wie Betriebs- oder
      Dienstvereinbarungen, Sucht-Arbeitskreise, etc.
  • Informationsveranstaltungen und Schulungen zu suchtpräventiven Themen wie Gesprächsführung,
      Früherkennung von Alkohol- und Drogenkonsum, etc.
  • Ausbildungsseminare für betriebliche SuchtkrankenhelferInnen
  • Einzelberatung bei suchtmittelauffälligen MitarbeiterInnen
  • Vermittlung in ambulante oder stationäre Therapiemaßnahmen

 

 

Pedro Citoler

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