Suchthilfe

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Behandlung und Rehabilitation

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Ambulante Rehabilitation

Abhängigkeit kann behandelt werden. Eine Suchterkrankung kann mit einer ambulanten Entwöhnungsbehandlung (Rehabilitation) erfolgreich therapiert werden. Für viele Betroffene einer Suchterkrankung ist das der geeignete Weg, erfolgreich aus einer Sucht wieder herauszufinden.

Voraussetzungen

  • Einsicht der betroffenen Person, dass eine Suchterkrankung vorliegt
  • eigener Behandlungswunsch
  • Entzugsbehandlung oder längere Suchtmittelfreiheit
  • verbindliche Teilnahme und Mitarbeit bei allen Therapiemaßnahmen
  • Fähigkeit zur Abstinenz außerhalb der Therapiezeit

Ziele der Behandlung

  • Entwicklung einer stabilen und zufriedenen Abstinenz
  • Wiederentdecken und Beleben der eigenen Fähigkeiten
  • Entwickeln von Strategien, um persönliche Krisen zu meistern
  • Aufbau und Festigung von Selbstsicherheit und Selbstwertgefühl
  • Entwickeln von Strategien zur Vorbeugung eines Rückfalls
  • Wiederherstellen und Festigen der Erwerbsfähigkeit

Wie läuft die Behandlung ab?

Ambulante Rehabilitation ist eine Therapie vor Ort, d.h. Betroffene können während der Behandlungszeit im gewohnten Umfeld bleiben, daheim wohnen und ihrer Arbeit nachgehen. Sie bekommen therapeutische Unterstützung im Alltag auf dem Weg in ein suchtfreies Leben.

Im Mittelpunkt steht die wöchentliche Gruppen-Therapiesitzung. Hier tauschen sich Betroffene aus und stärken sich gegenseitig den Rücken. Zur Gruppentherapie kommen Einzel-, Paar- oder Familiengespräche.

Ein Facharzt begleitet alle in ambulanter Reha-Behandlung. Die Regelbehandlung dauert 12 Monate. Im Einzelfall ist auch eine kürzere / längere Behandlung möglich.

Ambulante Nachsorge

Wenn die Entwöhnungsbehandlung suchtkranker Menschen erfolgreich abgeschlossen ist, wird als nächster Schritt eine ambulante Nachsorge angeboten. Dies ist nötig, da in den ersten drei Monaten das Risiko eines Rückfalls sehr hoch ist. Die Nachsorge kann dabei helfen, die in der Klinik  erlernten Fähigkeiten besser auf den Alltag und die reale Umwelt zu übertragen. Die bereits erworbenen Verhaltensweisen werden in der Nachsorge weiter trainiert und verfestigt.

Voraussetzungen

  • regulärer Abschluss einer stationären Suchtentwöhnung (Rehabilitation)
  • Antrag auf ambulante Nachsorge muss während der Klinikbehandlung gestellt werden
  • Kostenzusage durch den Leistungsträger der Reha-Behandlung

Ziele der Behandlung

  • Festigung der Abstinenz
  • Vertiefung der in der stationären Therapie gewonnen Einsichten
  • Umsetzung von Verhaltensänderungen im gewohnten Umfeld
  • Begleitung bei der Rückkehr ins Berufsleben und berufliche Orientierung
  • Unterstützung bei der Alltagsbewältigung
  • Überleitung in Selbsthilfe

Wie läuft die Behandlung ab?

Die Gruppe trifft sich alle 14 Tage zu Gruppensitzungen. Diese Treffen werden - je nach individueller Situation - ergänzt durch Einzel-, Paar- oder Familiengespräche.

Die Behandlung dauert ca. 6 Monate und kann ggf. verlängert werden. Sie wird durch qualifizierte und erfahrene MitarbeiterInnen durchgeführt und von einem Arzt begleitet.