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Stiftung Kinderchancen

Landrat Harald Sievers informiert sich über die Stiftung Kinderchancen Allgäu

GruppenbildChristine Hofer-Runst, / Schwäbische Zeitung

"Man säe nur, man erntet mit der Zeit" Johann Wolfgang von Goethe, lautet es im Jahresbericht 2018 der Stiftung Kinderchancen Allgäu.
"Die Saat des Pflänzchens "Stiftung Kinderchancen Allgäu" ging erfreulich schnell auf.  Im Mai 2017 mit dem Ziel gegründet, Kinder die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen in ihren Zukunftschancen zu fördern, hat die Stiftung im Jahr 2018, dem zweiten Jahr ihres Bestehens mit ihren Projekten und Aktionen bereits über 500 Kinder unterstützt." zitiert Herr Walter Herter, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung, aus dem Jahresbericht weiter.

Die Stiftung Kinderchancen Allgäu stellt ihren Jahresbericht für das zweite Stiftungsjahr 2018 Herr Landrat Sievers, Herr Bürgermeister Kellenberger, sowie weiteren Vertretern und Partnern der Stiftung Kinderchancen Allgäu im Rathaus in Aitrach vor.
Darin wird neben den Strukturen der Stiftung, das Kuratorium als beschlussfassendes Gremium vorgestellt. Ebenso zeigt der Bericht Chancen, sowie Herausforderungen auf und nennt wichtige Kooperationspartner, die die Arbeit der Stiftung unterstützen.

"Unser Ziel ist es, in möglichst vielen Gemeinden von Isny, über Kißlegg, Leutkirch, Bad Wurzach, Aitrach und Aichstetten aktiv zu sein oder noch zu werden. Nur dadurch können wir Kindern mit unseren Projekten und Aktionen erreichen und Ihnen Teilhabe und neue Chancen ermöglichen" ergänzte Ewald Kohler, Geschäftsführer der Stiftung Kinderchancen Allgäu.
Durch den Förderfonds "Chancenschenker" beispielsweise erhalten Kinder die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, eine finanzielle Förderung für individuelle, immaterielle und außerschulische Förderaktivitäten in den Bereichen Musik, Sport und Kultur.
Über das Elternprogramm PONTE - eine Kombination aus einer Elterngruppe im Kindergarten, verbunden mit Aktivangeboten zusammen mit den Kindern - werden Eltern  rund um das Thema Familie gestärkt.
Seit dem Sommer 2017 wird das Projekt "Lesewelten Allgäu" in Bad Wurzach, Aitrach und Aichstetten, sowie seit 2018 in Leutkirch und Isny auf- und ausgebaut. Bei diesem Projekt lesen ehrenamtliche Vorlesepaten Kindern in Kindertagesstätten und Grundschulen wöchentlich vor. Die Kinder bekommen so Zugang zur Welt der Bücher, deren Geschichten und Figuren. Das Zuhören weckt die Neugier und Fantasie der Kinder und vermittelt ihnen Freude am Buch und Lust auf eigenes Lesen. Durch regelmäßiges Vorlesen wird die Sprach- und Lesekompetenz der Kinder gefördert. Die Paten schenken den Kindern ihre persönliche Zeit und Zuwendung. "Es macht viel Spaß, Zeit mit den Kindern zu verbringen und jede Woche sich mit einer neuen Geschichte auf die Kinder einzulassen, mit den Kindern neue Welten zu entdecken und gemeinsame Rituale entstehen zu lassen", berichteten die Vorleserinnen Heike Dornheim, Eva-Maria Heger und Lucia Schmid.

Es sei beeindruckend, in welch einer kurzen Zeit die Stiftung Kinderchancen Allgäu von einer gute Idee, bereits zu einer bereichernden Pflanze aufgegangen sei, sagte Landrat Sievers. Die Stiftung mit all Ihren Unterstützern und Förderern könne hier zu recht sehr stolz darauf sein. Es sei wichtig, Kinder zu stärken und Ihnen Chancen zu ermöglichen und dazu leiste die Stiftung durch ihre nachhaltige Arbeit, sowie durch ihre ehrenamtlichen Mitstreiter und Multiplikatoren einen wertvollen Beitrag. "Gut, dass nun die Stiftung Kinderchancen Allgäu gemeinsam mit der Kinderstiftung Ravensburg im gesamten Landkreis, zusätzlich den Blick auf die Kinder stärken", betonte Herr Landrat Sievers.
Ziel der Stiftung bleibe es, neben den Projekten und Unterstützungshilfen in Kooperation mit Schulen, Kindertagesstätten und anderen Einrichtungen nachhaltige Strukturen aufzubauen, um benachteiligten Kindern im Allgäu zu helfen, sagte Kohler. 

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