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Stand: 13.12.2018

Pressemitteilung

Schwangerschaftsberatung

Unterstützung von Frauen für Frauen

Gruppenbild mit SpendencheckEinen Spendenscheck über 500 Euro übergaben die Elisabeth-Frauen der Kirchengemeinde Liebfrauen – rechts: Irmtraud Häberle – an Christine Wienand von der Katholischen Schwangerschaftsberatung der Caritas (Zweite von rechts). Caritas Bodensee-Oberschwaben

Einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro übergaben die Elisabeth-Frauen der Liebfrauengemeinde in Ravensburg Anfang Februar an Christine Wienand von der Katholischen Schwangerschaftsberatung der Caritas Bodensee-Oberschwaben. "Wir wollten mit dem Geld gerne eine Einrichtung unterstützen, bei der Frauen professionelle Hilfe und Beratung finden", sagte Irmtraud Häberle bei der Scheckübergabe. Sie selbst hatte diesen Geldbetrag im Juli vergangenen Jahres als Preisgeld für den Seniorenehrenamtspreis 2017 erhalten, mit dem die Stadt Ravensburg stellvertretend das jahrzehntelange ehrenamtliche Wirken der Elisabeth-Frauengruppe in der Kirchengemeinde Liebfrauen würdigte.

"Wir sind sehr dankbar für die finanzielle Unterstützung", sagte Christine Wienand. In der Katholischen Schwangerschaftsberatung würden die Caritas-Mitarbeiterinnen immer wieder mit Lebenssituationen konfrontiert, die dringende und unbürokratische Unterstützung erfordern. "Jetzt können wir zusätzlich auch bei kleineren Notfällen unkompliziert und schnell helfen", bedankte sie sich bei den Elisabeth-Frauen.

Die Pfarrcaritas St. Elisabeth der Liebfrauengemeinde gehe auf die Gründung des ersten Elisabethen-Vereins im Jahr 1854 zurück, berichtete Irmtraud Häberle. Aktuell engagieren sich zwölf Frauen im Alter zwischen 60 und 89 Jahren ehrenamtlich für notleidende, alte und einsame Menschen. "Wir treffen uns jeden ersten Montag im Monat im Haus der Katholischen Kirche zu unserer Arbeitssitzung, um alles Organisatorische zu besprechen", so die Elisabeth-Frauen. Sie übernehmen Geburtstagsbesuche bei weiblichen Gemeindemitgliedern ab 70 Jahren, überbringen Weihnachts- sowie Geburtstagsbriefe und Geschenke der Pfarrei an Bewohner der Seniorenheime oder Osterlämmer mit Briefen an kranke Gemeindemitglieder. Sie machen mit Blumen Trauerbesuche bei Frauen in der Liebfrauengemeinde und unterstützen Bedürftige, Arbeitslose, psychisch Kranke oder Wohnsitzlose mit Zuwendungen. Bei der Weihnachtsfeier im Württemberger Hof etwa übergaben sie 40 Kleidungsstücke für Obdachlose. Und bei Bedarf erhalten auch Erstkommunionkinder Zuschüsse von ihnen. "Der Elisabeth-Verein wird hauptsächlich durch Spenden finanziert", berichtete Irmtraud Häberle. Daher führen die Frauen einmal im Jahr eine Kirchtürsammlung durch. Um ihren Verein bekannter zu machen und auch um neue Mitstreiterinnen zu gewinnen, werden sich die Elisabeth-Frauen im April wieder an der Ehrenamts-Messe in der Oberschwabenhalle beteiligen. "Wir brauchen für unsere jährlich rund 400 Besuchseinsätze dringend Zuwachs."

INFO: Wer bei den Elisabeth-Frauen mitmachen oder die Arbeit der Frauengruppe finanziell unterstützen möchte, kann sich an Irmtraud Häberle wenden: Telefon 0751 16436, irmtraud.haeberle@web.de.