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Stand: 13.12.2018

Pressemitteilung

Personal

Hilfe für Menschen in schwierigen Lebenslagen

Mann vor TürSeit November vergangenen Jahres ist Rainer Müller für die Caritas Bodensee-Oberschwaben in der Allgemeinen Sozialberatung (ASB) und in der Migrationsberatung (MBE) für Erwachsene im Allgäu tätig. Caritas Bodensee-Oberschwaben

Menschen in schwierigen Lebenslagen sind nicht selten mit ihren komplexen Problemlagen überfordert und benötigen Hilfe. "Egal mit welchen Problemen die Betroffenen zu mir kommen, ihre Existenzsicherung steht immer im Mittelpunkt und ich freue mich, wenn ich helfen kann", sagt Rainer Müller. Seit November vergangenen Jahres ist der 48-Jährige für die Caritas Bodensee-Oberschwaben in der Allgemeinen Sozialberatung (ASB) und in der Migrationsberatung (MBE) für Erwachsene im Allgäu tätig. Müller hat seinen Dienstsitz im Caritas-Zentrum Leutkirch. Zuständig ist er neben Leutkirch für den gesamten Sozialraum von Wangen (nur MBE) über Kißlegg, Bad Wurzach und Aitrach bis Aichstetten.

"Die Menschen, die zu mir kommen, sind meist verzweifelt und haben nicht selten Schwellenängste", berichtet Müller, der zuvor über 25 Jahre in der Jugendhilfe der Stiftung St. Anna in Leutkirch tätig war. Sie suchen Hilfe bei materieller Not oder Überschuldung, bei Wohnungsnot, aber auch in rechtlichen Fragen und bei anderen Problemen. Die vertrauliche, niederschwellige und kostenlose Allgemeine Sozialberatung sei daher eine wichtige Anlaufstelle. "Ich kann den Hilfesuchenden nicht immer sofort auf ihre Fragen Antworten geben, aber meistens recht schnell", freut er sich. Die Allgemeine Sozialberatung fordere ihn Tag für Tag aufs Neue heraus. Dieser Herausforderung stelle er sich aber sehr gerne. "Mir gefällt der direkte Kontakt zu den rat- und hilfesuchenden Menschen", betont er. "Und es gibt mir ein gutes Gefühl, ihnen zuzuhören und beistehen zu können."

Rainer Müller ist gut vernetzt. Als Leutkircher Bürger seien ihm bereits einige Strukturen und Netzwerke der sozialen Arbeit bekannt, berichtet er. Auch die effektive Vernetzung mit  anderen Caritas-Diensten, wie beispielsweise Suchtberatung, Psychologische Familienberatung und ZUHAUSE Leben-Stellen, oder mit den Projektverantwortlichen der Caritas-Wohnraumoffensive "herein", mit Kommunen, Behörden und Einrichtungen seien für seine alltägliche Arbeit sehr hilfreich. Zudem schätze er die enge Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Pfarrern und Seelsorgeeinheiten sehr, so Müller weiter. Durch kurze Wege und persönliche Kontakte seien etwa Überbrückungshilfen aus kleineren Fonds schnell realisierbar. "Für mich ist es ein schönes Symbol, dass das Caritas-Zentrum gegenüber der katholischen Kirche St. Martin, der ‚Leutekirche‘, liegt", betont er.     

Berater und Netzwerker ist Rainer Müller auch in seiner Tätigkeit im Bereich Migrationsberatung. Das Angebot der MBE richtet sich in erster Linie an Neuzuwanderer über 27 Jahre mit Bleiberecht und deren Familien. An Rainer Müller wenden können sich aber auch Migranten, die bereits länger in Deutschland leben und in ihrer Lebenssituation eine neue Orientierung brauchen, sowie Spätaussiedler und ihre Familien oder auch Institutionen und Organisationen, wenn es um Fragen der interkulturellen Öffnung und Kompetenz geht. "Wir sind offen für alle Ratsuchenden und machen keinen Unterschied zwischen Alter, Geschlecht, Religion, Staats- und Volkszugehörigkeit oder politischer Überzeugung", betont Müller. Die Zuwanderer erhalten bei ihm Hilfe in Sachen Integrations- oder Deutschkurse, aber auch in sozialrechtlichen und aufenthaltsrechtlichen Fragen, bei Problemen im Umgang mit Behörden, bei der Suche nach Freizeitmöglichkeiten, beispielsweise in Vereinen, oder nach Möglichkeiten eines freiwilligen Engagements.

Etwas überrollt habe ihn die große Anzahl der Klienten, gesteht Müller. Auch die angebotene  Außensprechstunde in Bad Wurzach wird genutzt.