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Stand: 13.12.2018

Pressemitteilung

Familientreff

Bücher als Türöffner für neue Welten

drei Personen halten Bücher in den HändenDr. Irene Pill (rechts) und Dr. Bernd Mayer übergaben die interkulturelle Bücherbox für den Familientreff der Caritas an Angelika Hipp-Streicher (links) und Susanne Spill.Caritas Bodensee Oberschwaben

Lesenverbindet Menschen, Generationen und Kulturen. "Bücher sind Türöffner für neue Welten", sagen Dr. Irene Pill und Dr. Bernd Mayer von der Pill Mayer Stiftung für interkulturellen Dialog. Mit ausgewählter, spannender Literatur möchten sie Kindern und Jugendlichen Freude am Lesen vermitteln. Zusammen mit dem internationalen Rotary eClub One (www.rotaryeclubone.org) starteten sie das Projekt "interkulturelle Bücherbox" und übergaben jetzt eine mit 34 Kinder- und Jugendbüchern gefüllte Kiste für den Familientreff der Caritas Bodensee-Oberschwaben an Angelika Hipp-Streicher, Caritas-Fachleiterin Familie und Integration, sowie an Familientreff-Leiterin Susanne Spill. Der Familientreff als offener Ort des Austauschs und der interkulturellen Begegnungen sei der geeignete Ort für eine solche Bücherbox, sind die Stiftungsverantwortlichen überzeugt.

"Die vielfach ausgezeichneten Bücher sollen spielerisch die Neugier auf andere Kulturen wecken und spannende Einblicke in andere Lebenswelten bieten", so Dr. Irene Pill. Die von ihr ausgewählten Bücher hat sie alle selbst gelesen. Gute interkulturelle Kinderliteratur plädiere für eine offene Begegnung mit Menschen aus anderen Lebenswelten, betont sie. Diesen wichtigen Integrationsbeitrag gelte es zu fördern. Das Leseangebot der interkulturellen Bücherbox ist groß, wie einige Beispiele zeigen: Da gibt es die Geschichten "Der schaurige Schusch" "Der große Schneemann" oder "Der weiße Hase Isopo", das große Buch vom Freundefinden, das Bilderbuch über die allen Kindern gemeinsamen "Zehn kleine Finger und zehn kleine Zeh’n" oder auch das vielsprachige Buch "Das kleine Ich bin ich". Auf Deutsch-Türkisch, Deutsch-Arabisch und Deutsch-Russisch heißt es "1, 2, 3, im Kindergarten" und zweisprachig geht es auch um die Frage "Wer hat mein Eis gegessen?". "Zuhause kann überall sein" und Wichtiges zu den "Religionen der Welt" erfahren die jungen Leser aus weiteren Büchern und es geht auch um das Thema "Ich bin ein Kind und ich habe Rechte".

Die interkulturelle Bücherbox komme bei zahlreichen Gruppenangeboten im Familientreff wie Vorleseaktionen oder Eltern-Kind-Treffen zum Einsatz, freute sich Susanne Spill. Die Bücher sollen aber auch Eltern zum Lesen oder Vorlesen animieren, die beispielsweise das Mittwochscafé oder den offenen Frauentreff besuchen. Man werde zudem im Familienbesuchsprogramm auf die Bücherbox hinweisen und diese auch bei der Schulung von Ehrenamtlichen oder der Vorbereitung von Kinderferienfreizeiten nutzen. Die Pill Mayer Stiftung fördere die Freude am Entdecken kultureller Vielfalt und leiste einen wichtigen Beitrag für respektvolle, bereichernde Begegnungen von Menschen aus verschiedenen Kulturen, sagte Angelika Hipp-Streicher und bedankte sich bei den Sponsoren. "Wir profitieren in vielen Bereichen von der hohen Kompetenz der Stiftungsverantwortlichen." Die Stiftung fördere seit nunmehr sieben Jahren interkulturelle Kulturprojekte für Kinder und Jugendliche, berichtete Dr. Bernd Mayer. Die nächsten interkulturellen Bücherboxen seien bereits in Planung.