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Stand: 13.12.2018

Pressemitteilung

Ferienfreizeiten

Auf Abenteuer mit der Zeitmaschine

Kinder laufen durch eine mit Alufolie umhüllte KisteJeden Morgen ist es wieder eine Überraschung, wohin die Zeitmaschine die Kinder an diesem Tag wohl bringt. Caritas Bodensee-Oberschwaben

Große Aufregung herrscht an diesem Morgen in der Aula der Don-Bosco-Schule. Wohin wird uns die Zeitmaschine wohl heute hinbringen? Das große Gefährt mit silberner Alufolie verkleidet wartet schon, als ein Lied ertönt: "Wir reisen mit der Zeitmaschine". Dann ertönt Motorenlärm und alle Kinder wissen, nun geht es los. Eines nach dem anderen schlüpfen sie durch die Zeitmaschine und landen heute mitten in der Prärie bei den Indianern.

Basteln, Bauen, Backen und eine Wasserschlacht
"Zuerst waren wir bei den Rittern", strahlt die siebenjährige Sofie, die schon das zweite Mal in den Sommerferien in Hegenberg dabei ist. Da wurden Ritterburgen gebastelt und Wappenkekse gebacken und großen Spaß hatten die Kinder, als sie die vom bösen Drachen entführte Prinzessin retten mussten. "Bei den Indianern waren wir gestern auch schon, das war toll", erzählt Annika. Mit ihren zehn Jahren ist sie eine der ältesten hier und freut sich jedes Jahr wieder auf die Ferienfreizeit. Sie hat schon Indianderinstrumente gebaut und einen Traumfänger mit bunten Federn und Perlen geknüpft. "Den muss man über das Bett hängen, dann bleiben die schlechten Träume darin hängen", erklärt Sofie, die heute am Nachmittag noch Indianerschmuck basteln möchte. Vormittags gibt es ein buntes Programm in der Kindergruppe, nachmittags können die Ferienkinder offene Angebote im Bereich Spiel, Sport und Kreativität selbst aussuchen. Und weil es gestern so heiß war, gab es eine wilde Wasserschlacht im Hof. "Je nach Tagesverfassung nehmen Kinder mit Behinderungen an den Aktivitäten gemeinsam mit den anderen Kindern teil. So wie am Häuptlingstanz, bei dem alle Kinder gemeinsam tanzen, oder bei der Rollstuhlralley, bei der die Kinder ohne Handicap selbst erfahren können, wie sich das anfühlt, wenn man mit einem Rollstuhl unterwegs ist", erzählt Theresa Amann, die die Ferienfreizeiten koordiniert. Der integrative Aspekt der Ferienfreizeit wird von vielen Eltern als sehr positiv bewertet und auch die Kinder bemerken im Spiel oft gar nicht, dass da jemand besonders ist.

Drei Kinder in einem IndianerzeltBei den Indianern geht es bunt zu: Tipis bauen, Schmuck und Trommeln basteln, Häuptlingstanz und Kekse. Eines ist sicher, auf der integrativen Ferienfreizeit warten immer spannende Aktionen.Caritas Bodensee-Oberschwaben

Vielseitiges Arbeiten und ein tolles Team
Die Integrativen Ferienfreizeiten für Kinder im Alter von fünf bis zehn Jahren werden angeboten von der Stiftung Liebenau in einer Veranstaltergemeinschaft mit der Caritas Bodensee-Oberschwaben, dem Bildungszentrum St. Konrad, sowie dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ, Dekanat Ravensburg) und der Gemeinde Meckenbeuren als Partner.
Vier Fachkräfte und 20 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer haben für die Kinder ein buntes Programm zusammengestellt. Bis zu vier Wochen abwechslungsreiche Ferienfreizeit lässt sich so erleben. Der Lehramtsstudent Leon Mutschler ist schon zum zweiten Mal als ehrenamtlicher Helfer dabei. Für sein Engagement erhält er eine Aufwandsentschädigung von 125 Euro pro Woche und jede Menge Spaß. "Wir sind ein tolles Team und die Arbeit mit den Kindern macht mir riesige Freude. Wenn die Kinder am Nachmittag strahlend nach Hause gehen, dann strahlt mein Herz mit", erzählt Leon Mutschler und muss schon wieder los, denn im Gruppenraum soll gemeinsam ein Indianerlied gesungen werden. Wer bei solchen Worten Lust bekommt, sich im nächsten Jahr ebenfalls als ehrenamtlicher Helfer zu engagieren, der kann sich schon jetzt bei Theresa Amann melden (ferienbetreuung@stiftung-liebenau.de).


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