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Integration

Interkultureller Abend war ein voller Erfolg

Gruppe bunt gekleideter Menschenindonesische AngklungCaritas Bodensee-Oberschwaben

Ursprünglich sollte das Fest, welches sozusagen der Nachfolger des "afrikanischen Abends" ist, auf der Bühne im Schlosspark stattfinden. Aufgrund der unsicheren Wetterprognose wurde es aber kurzfristig direkt vor den Hofgarten-Treff verlegt. Glücklicherweise hielt das Wetter und somit konnte die Veranstaltung im Freien stattfinden. Mitorganisatorin und Integrationsbeauftragte der Stadt Sonja Hummel eröffnete mit einer kurzen Ansprachen das Fest und dankte dem Landkreis Ravensburg, welcher über das Bundesprogramm "Demokratie Leben!" die Durchführung des Festes ermöglichte. Fabian Doser vom Veranstalter des Abends, dem Hofgarten-Treff der Caritas Bodensee-Oberschwaben, schloss sich ihr an und freute sich: "Wir als Hofgarten-Treff wollen ein Ort der Begegnung sein - dieses Fest verkörpert diesen Gedanken perfekt". Dank ging auch an Azuka Osunde, welcher bereit war den afrikanischen Abend für weiteres Programm zu öffnen und so zur Entstehung des interkulturellen Abends beizutragen hatte.

Zwei Personen vor einem ChorSonja Hummel (re.) und Fabian Doser (li.) begrüßen die zahlreichen BesucherCaritas Bodensee-Oberschwaben

Da bei einem interkulturellen Programm natürlich die heimische Kultur nicht fehlen darf, machte der Aulendorf Liederkranz den Auftakt mit deutschsprachigem Chorgesang. Im Anschluss folgte eine Vorführung auf indonesischen Bambusinstrumente sogenannter "Angklung". Mit der Aulendorfer Trommelgruppe "Klopfzeichen" und dem afrikanischen Trommler "Prince Akongo" setzten daraufhin sogar zwei Trommelgruppen die zahlreichen Besucher in Bewegung. Das Abendprogramm lud nicht weniger zum Tanzen ein. DJ Fernando Judex aus Bad Schussenried und Reggaesänger Joe Rain aus Konstanz sorgten für gute Stimmung. Spontan wurde die Bühne zwischenzeitlich sogar für kurze Tanzeinlagen freigegeben. Eine Gruppe syrischer Besucher führten den traditionellen arabischen Reihentanz "Dabke" auf.

Nicht nur musikalisch, sondern auch kulinarisch war für Besucher einiges geboten. Beim Angebot von afrikanischem Essen,  belegten Wecken und arabischen Speisen war gegen eine freiwillige Spende für jeden etwas dabei. Azuka Osunde zog nach der Veranstaltung ein positives Fazit: "Ich freue mich darüber, dass so viele verschiedene Kulturen zum Fest gekommen sind."

 

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