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Wohnraumoffensive

„Herein“ verhilft 19 Menschen zu Wohnraum

Genau vor einem Jahr wurde die erste Wohnung im Rahmen des Projekts angemietet - nun sind es bereits acht. Bis Jahresende sollen es zehn Wohnungen sein.

Für die Stadt Aulendorf wirkt sich das Engagement des Wohlfahrtsverbands unter dem Motto "Geben Sie Menschen ein Zuhause" finanziell positiv aus, denn Geringverdiener und Flüchtlinge im bestehenden Wohnungsmarkt unterzubringen ist für Kommunen weitaus günstiger, als einen sozialen Wohnung-Neubau für mehrere Hunderttausend Euro zu errichten.

Das im Frühjahr 2017 in Aulendorf gestartete "Herein"-Projekt (die SZ berichtete) hat sich zu einem Erfolgsmodell entwickelt, das bis ins Schussental und bis an den Bodensee ausgeweitet wurde. In Ravensburg wurden durch das Caritas-Projekt bereits vier Wohnungen an 15 Menschen (darunter fünfköpfige Familien) vermittelt, in Weingarten wurden sieben Wohnungen angemietet (insgesamt 17 Menschen) - und das, obwohl die "Herein"-Initiative in beiden Städten erst im Dezember gestartet ist.

Auch in Friedrichshafen, Tettnang und Langenargen ist die Caritas mit ihrem Wohnraum-Projekt bereits aktiv, Isny soll im Herbst dazu kommen und Gespräche mit Leutkirch und dem Gemeindeverband Gullen laufen bereits, wie Projektleiter Christian Mayer von der Caritas auf SZ-Anfrage berichtet. Auch die Stadt Bad Waldsee soll noch ins Boot geholt werden.

Das Konzept des Projekts ist genauso einfach wie wirkungsvoll: Die Caritas fungiert als Zwischenmieter und mietet die Wohnung für Menschen mit einem "kleinen Geldbeutel" wie beispielsweise Flüchtlinge oder sozial Schwache an. 

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