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herein in Isny

Auftaktveranstaltung zur kirchlichen Wohnraumoffensive

Am Mittwoch trafen sich Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche, Mitarbeiter der Stadtverwaltung und Helfer für Geflüchtete, um über das Projekt aufzuklären und es in Isny ins Rollen zu bringen.

Der Projektleiter und gelernte Sozialpädagoge Mayer betont, "wir richten uns an werteorientierte Vermieter, weniger an Renditeorientierte". Mayer erklärt, die Wohnungssuche ruhe auf drei Säulen. Die erste sei die Anmietung von bestehendem Wohnraum und die Untervermietung an die Zielgruppe. Für Vermieter soll es damit finanzielle Sicherheit geben. Die Caritas sucht potenziell passende Mieter aus, kümmert sich um alle Formalitäten und begleitet das neue Mietverhältnis.

Wer renovierungsbedürftigen Wohnraum zur Verfügung stellen kann, kommt als Vermieter ebenfalls in Frage. In einer Kooperation mit der Architektenkammer kann die Caritas eine Beratung anbieten, um den Wohnraum zu ertüchtigen und vermietbar zu machen. Die dritte Säule beziehe sich auf den Neubau von Wohnungen, der zunächst in Isny aber nur eine untergeordnete Rolle spielen soll.

Zielgruppen sind Alleinerziehende, Geringverdiener und Obdachlose, kurz jeder, der im Besitz eines Berechtigungsscheins sei. Die Zahl der Obdachlosen habe sich in den letzten Jahren dramatisch erhöht, erklärt Klaus Hägele, Leiter des Ordnungsamts. Jaqueline Schubert, Mitarbeiterin des Sozialamts spricht von rund 30 Menschen ohne festen Wohnsitz in Isny, zähle man die Geflüchteten dazu, käme man derzeit auf rund 100 Menschen, die dringend bezahlbaren Wohnraum suchen.

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