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Medieninformation Nr. 09/10 der Caritas Bodensee-Oberschwaben 18.05.2010 Das Paulus-Projekt war ein Highlight für uns
Medieninformation Nr. 07/10 der Caritas Bodensee-Oberschwaben 22.05.2010 Wenn Mamas mit ihren Babys kommunizieren
Medieninformation Nr. 12/10 der Caritas Bodensee-Oberschwaben 19.07.2010 Kinder und Familien sind uns wichtig
Pressebericht der Schwäbischen Zeitung RV 31.07.2010 Kinderarmut nimmt zu - auch in der Region
Medieninformation Nr. 13/10 der Caritas Bodensee-Oberschwaben 17.08.2010 In 14 Tagen um die Welt
Medieninformation Nr. 15/10 der Caritas Bodensee-Oberschwaben 27.08.2010 Es macht ganz doll Spaß
Medieninformation Nr. 09/10 der Caritas Bodensee-Oberschwaben 18.05.2010
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Pfarrverbandschor Kyriaké führt Wagt euch zu den Ufern auf und spendet 5131 Euro für die Haiti-Hilfe von International
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Pfarrer Dörflinger (links) und Chormitglieder von Kyriaké übergaben in Horgenzell-Hasenweiler einen Scheck in Höhe von 3131
Euro an Caritas-Regionalleiter Ewald Kohler (rechts) für die Haiti-Hilfe von Caritas International. Bild: Caritas
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Die Sängerinnen und Sänger von Kyriaké begeisterten mit ihrem Paulus-Projekt Wagt euch zu den Ufern. Bild: Raimund Dörflinger
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Ravensburg/Horgenzell Es hat viel Spaß gemacht und wir sind selbst überrascht, dass unser Projekt so erfolgreich war,
sagte Pfarrer Martin Dörflinger. Im Herbst 2009 und im Frühjahr 2010 hat er mit 36 Sängerinnen und Sängern seines Pfarrverbandschors
Kyriaké das Stück Wagt euch zu den Ufern aufgeführt. Der Eintritt zu den Aufführungen, beispielsweise im Pfarrkloster Reute
und in Metzingen, war frei, der Chor bat lediglich um Spenden. 5131 Euro sind dabei zusammengekommen, berichtete Pfarrer
Dörflinger stolz. Zusammen mit Chormitgliedern übergab er jetzt im Pfarramt Hasenweiler einen Spendenscheck in dieser Höhe
an Ewald Kohler, Regionalleiter der Caritas Bodensee-Oberschwaben, für die Haiti-Hilfe von Caritas International. Die Spende
komme direkt bei den Menschen an, sagte Kohler. Die Hilfe von Caritas International sei nachhaltig und langfristig ausgerichtet
und ziele beispielsweise auch auf die Schaffung von Arbeitsplätzen in der durch ein Erdbeben völlig zerstörten Region. Ich
danke Ihnen allen im Namen von Caritas International für die tolle Unterstützung, so Kohler.
Seit 1997 existiert in Hasenweiler der Chor Kyriaké, der seinen Namen von einem griechischen Adjektiv, dem Ursprungswort für
das deutsche Wort Kirche, hat und dem auch Sängerinnen und Sänger von regionalen Kirchenchören angehören. Das in der katholischen
Kirche begangene Paulusjahr 2008/09 hat uns angeregt, uns inhaltlich und musikalisch näher mit der Person des Heiligen Paulus
zu beschäftigen, erzählte eine Sängerin. Wie Paulus in Apg 16,10 über das bisher Gewohnte hinaus den entscheidenden Schritt
von Asien nach Europa gewagt habe, so habe Kyriaké mit dem Chorprojekt etwas ganz Neues gewagt, so Dörflinger. Der Chor legte
das Paulus-Oratorium von Siegfried Fietz Lass dir an meiner Gnade genügen von 1973 mit ausgewählten Stücken zugrunde und
schmückte es mit ihm wertvoll gewordenen Liedern aus. Auch Eigenkompositionen von Pfarrer Dörflinger wurden mit aufgenommen.
Wir haben alles selbst gemacht, berichteten die Kyriaké-Sängerinnen und Sänger. Aus rund 120 Meter Stoff entstanden Kostüme
in den biblischen Erdfarben. Nicht nur die Lieder, auch Mimik und Gestik wurden einstudiert, das Stück erhielt eine Choreographie.
Wir haben keine Technik, keine Lautsprecher genutzt, betonte Dörflinger. Der Chor überzeugte allein durch seine Stimmen
begleitet von einem Piano (Matthias Schmitt), Percussion (Dominik Sauter), Trompete (Tobias Geng), Flöte (Ursula Romes des
Llosa/Marianne Huber) und Gitarre (Pfarrer Dörflinger). Kirchenmusiker Matthias Schmitt habe darüber hinaus beratend zur Seite
gestanden, so die Chorsänger.
Ein Jahr lang Vorbereitungszeit benötigte das Projekt. Auch viele Probewochenenden absolvierte der Chor. Aber es hat großen
Spaß gemacht, sind sich die Sängerinnen und Sänger einig. Das Paulus-Projekt war ein Highlight für uns. Ob Kyriaké das
Stück Wagt euch zu den Ufern noch einmal aufführen wird, ist unklar. Als Andenken bleibt eine CD mit den Liedern, die der
Chor am 15. Juli 2009 aufgenommen hat.
I N F O : Die CD Wagt euch zu den Ufern von Kyriaké ist über das Pfarramt in Hasenweiler, Telefon 07504/437, Fax 07504/557, E-Mail:
pfarramt.hasenweiler@t-online.de, erhältlich.
Am Sonntag, 18. Juli, ist der Chor Kyriaké um 10 Uhr beim Dorffest Pfärrenbach zu hören.
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Medieninformation Nr. 07/10 der Caritas Bodensee-Oberschwaben 22.05.2010
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Der Kurs Babyzeichen gehört zum Elternbildungsprogramm der Caritas Bodensee-Oberschwaben Bildungsgutscheine werden angerechnet
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Diplom-Sprachpädagogin Astrid Stannarius-Costabel (Zweite von rechts) zeigt in dem Kurs Babyzeichen hier mit Familientreffleiterin
Susanna Spill (Zweite von links) , wie Eltern mit ihren Babys kommunizieren können. Bild: Caritas
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Ravensburg Aus dem Familientreff der Caritas Bodensee-Oberschwaben in der Ravensburger Seestraße sind fröhliche Stimmen
zu hören. Unter das Lachen mischt sich immer wieder Babygeplauder, dann wieder begeistertes Kreischen und Quietschen. Der
sieben Monate alte Benjamin und der acht Monate alte Adriel nehmen mit ihren Mamas an dem Kurs Babyzeichen mit meinem Kind
kommunizieren teil, den die Caritas in Kooperation mit der Volkshochschule Ravensburg anbietet. Drei der vier Kursvormittage
haben sie bereits absolviert. Mütter und Kinder sind gleichermaßen begeistert. Wir sind sonst noch mehr Babys und Mamas,
berichten sie. Aus Krankheitsgründen fehlen einige.
Hallo, Benjamin, hallo Adriel, begrüßt Kursleiterin Astrid Stannarius-Costabel die jungen Teilnehmer auf Augenhöhe. Sie
hat mit Müttern und Babys auf der Matte am Boden Platz genommen und hält eine Babypuppe im Arm. Die Kommunikation zwischen
Eltern und ihrem Baby ist fundamental für die Entwicklung eines Kindes, weiß die Diplom-Sprachpädagogin und Logopädin und
betont: Wir lernen hier aber keine Vokabeln und betreiben keine Sprachförderung. Die Kursbabys sind gesunde fröhliche Kinder,
die keiner gezielten Förderung bedürfen. In dem Kurs Babyzeichen lernen die Mütter, aus dem interessierten Schauen und Lächeln,
aus dem Weinen oder Schreien ihres Babys auf dessen Befinden zu schließen. Bereits im sechsten Lebensmonat beginnen Kleinkinder
sehr differenziert zu lallen oder ihren Unmut zu äußern, erklärt Astrid Stannarius-Costabel. Mit Händen, Bewegungen, Lauten
und Silben ahmten sie dann bereits ihre Eltern nach. Und in der Tat, als Kursleiterin und Mütter ein fröhliches Lied singen
und gezielte Bewegungen dazu machen, sind Adriel und Benjamin aufmerksame Beobachter. Fröhliches Babyquietschen ertönt, als
Hoppe hoppe, Reiter gespielt wird.
Der Kurs ist einfach toll, sind sich die Mamas einig. An den ersten Vormittagen haben sie verschiedene Gebärden und den
Einsatz von Babyspielzeug sowie Geräuschen und Lauten gelernt, über Nahrungsmittel gesprochen und Reime, Sprüche, Lieder rund
um das Essen und Trinken eingeübt. Bewegungs- und Gleichgewichtsspiele standen am dritten Vormittag auf dem Kursprogramm.
Wir haben viel gelernt und kommunizieren jetzt intensiver mit unseren Babys, berichten die Kursteilnehmerinnen begeistert.
An diesem letzten Kurstag geht es um die Zungenbeweglichkeit, um Lautmalerei und Fingerspiele. Staunend beobachten Adriel
und Benjamin, wie Astrid Stannarius-Costabel Wattebällchen in die Luft pustet, eine Wasserflasche mit Röhrchen schüttelt oder
Tennisbälle spielerisch aus einer Röhre fallen lässt. Auch die Babypuppe zieht immer wieder die Aufmerksamkeit der Kleinkinder
auf sich. Es wird viel gelacht, gesungen und gespielt. Auch Elternpaare können an dem Kurs teilnehmen, so die Kursleiterin.
Eltern, die einen Bildungsgutschein aus dem Landesprogramm Stärke haben, können diesen für den Kurs einreichen. Die Gutscheine
erhalten die Eltern nach der Geburt eines Kindes über die Gemeinde, berichtet Susanne Spill, Leiterin des Caritas-Familientreffs.
Neben Organisation, Koordinierung und Programmgestaltung im Familientreff übernimmt sie auch die Abrechnung der Gutscheine
mit dem Landratsamt. Die Eltern müssen ihren Bildungsgutschein lediglich der Kursanmeldung beilegen. Im Bildungsprogramm der
Caritas zur Stärkung der Elternkompetenz sind weitere Eltern-Kind-Gruppen, für die der Gutschein eingesetzt werden kann. Darüber
hinaus bietet der Familientreff auch Kurse für Menschen und Familien in problematischen Lebenslagen. Der Kurs Babyzeichen
mit meinem Kind kommunizieren, steht im Herbst wieder auf dem Programm.
INFOS: Weitere Informationen unter: www.caritas-bodensee-oberschwaben.de. Kontakt: Susanne Spill, Telefon 0751/36256-26
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Medieninformation Nr. 12/10 der Caritas Bodensee-Oberschwaben 19.07.2010
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Der Verein Schweizer Kinder finanziert zehn Plätze für zwei Ferienfreizeiten der Caritas Bodensee-Oberschwaben für einkommensschwache
Familien
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Angelika Hipp-Streicher (Mitte, Caritas) freute sich über eine gute Nachricht von Hannelore Penzel-Dahl und Henning Dahl vom
Verein Schweizer Kinder. Der Verein übernimmt die Finanzierung von 20 Plätzen für zwei Kinderfreizeiten der Caritas. Bild:
Caritas
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Ravensburg Kinder und Familien sind uns überaus wichtig, darum helfen wir gerne, sagen Hannelore Penzel-Dahl und Henning
Dahl. Seit der Gründung des Vereins Schweizer Kinder im Jahr 2003 engagiert sich das Ehepaar in der ganzen Region für Kinder
in Not. Auch die Caritas Bodensee-Oberschwaben konnte schon vielfach auf die Unterstützung der Schweizer Kinder bauen. Aktuell
finanzieren die Dahls über den Verein zehn Plätze für das Ferienprogramm Ferienspaß im Schussental (Kinder im Alter von sechs
bis zehn Jahren) und für den Ferienspaß für Kindergartenkinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Diese Unterstützung
ist für viele Familien eine große Entlastung und bietet Kindern eine gute Freizeitmöglichkeit in den Schulferien, vor allem
wenn das Budget für Ferienaktivitäten nicht vorhanden ist, bedankte sich Angelika Hipp-Streicher, Leiterin der Offenen Familienhilfe
der Caritas, bei den Dahls.
Das zweiwöchige Ferienprogramm für 100 Kinder im Grundschulalter in Hegenberg, das die Caritas im August in Kooperation mit
der Stiftung Liebenau, dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), dem Bildungszentrum St. Konrad und der St. Gallus-Hilfe
für behinderte Menschen veranstaltet, habe dieses Jahr das Motto So wärs schön die Welt mit Kinderaugen sehen und gestalten,
berichtete Angelika Hipp-Streicher. Die Vormittage verbringen die Kinder in altersspezifischen Gruppen mit besonderen Angeboten.
Am Nachmittag können die Kinder zwischen verschiedenen offenen und integrativen Gruppen wählen. Die zweiwöchige Ferienfreizeit
für Kindergartenkinder in den Gemeinderäumen der Kirchengemeinde Dreifaltigkeit, gleichfalls im August, sei ein spezielles
Angebot für Kinder zwischen drei und sechs Jahren, so Angelika Hipp-Streicher weiter. 20 Kinder pro Woche könnten daran teilnehmen.
Dank Unterstützung durch die Schweizer Kinder dürften sich jetzt auch Kinder aus Familien mit geringem Einkommen auf eine
Ferienfreizeit freuen.
Ich weiß, was schöne Ferien bedeuten, betonte Hannelore Penzel-Dahl. Sie habe kurz nach dem Zweiten Weltkrieg zu den glücklichen
Kindern gehört, die von Familien in der Schweiz eingeladen und aufgepäppelt wurden. Ich werde diesen schönen Tag nie vergessen.
Ziel des Vereins Schweizer Kinder mit seinen rund 50 Mitgliedern sei es, Kindern in Not zu helfen gleichgültig ob in der
Region, national oder international. Für ihre Hilfe sind die Schweizer Kinder auf Spenden angewiesen (Kontonummer 25 13
005, Bankleitzahl 651 901 10, Volksbank Friedrichshafen). Über die Angebote der Caritas komme das Geld schnell und unbürokratisch
dort an, wo es gebraucht werde, betonte Henning Dahl. Sie haben das Ohr direkt bei den Familien und wissen, was getan werden
kann und muss.
Infos zu den Ferienangeboten und Kontakt: Caritas Bodensee-Oberschwaben, Telefon 0751/36256-70.
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Pressebericht der Schwäbischen Zeitung RV 31.07.2010
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Ravensburg/sz) Nah dran am Menschen heißt der aktuelle Bericht der Caritas, der gestern in einer Pressekonferenz in Ravensburg
vorgestellt wurde. Alarmierend sei vor allem die Zunahme der Kinderarmut, sagte Ewald Kohler, Regionalleiter der Caritas-Region
Bodensee-Oberschwaben.
Von unserer Mitarbeiterin Katrin Seglitz
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Die Caritas ist eine Anlaufstelle für Menschen, die in Not sind. Weil das so ist, sind die Mitarbeiter täglich konfrontiert
mit den Auswirkungen der aktuellen wirtschaftlichen Situation. Die Zunahme der Kinderarmut ist alarmierend, stellte Ewald
Kohler fest, als er einen Überblick über die verschiedenen Aktivitäten der Caritas gab. Ziel der Caritas sei, Menschen in
schwierigen Situationen zu helfen, unabhängig von der Konfession und der ethnischen Zugehörigkeit. Es gehe aber auch darum,
ihnen Gehör zu verschaffen, und dafür zu sorgen, dass Benachteiligungen wahrgenommen und Lebensverhältnisse verbessert werden.
Die Caritas verstehe sich als Solidaritätsstifter, eine gerechte Gesellschaft sei das Ziel der Arbeit.
Eine weitere Aufgabe der Caritas besteht in der Koordinierung der verschiedenen sozialen Einrichtungen und Hilfsangebote.
Dazu gehören Projekte für Kinder und Jugendliche, aber auch die Psychologische Familien- und Lebensberatung unter der Leitung
von Martin Belser. Seit dem 1. Juni 2009 wurden die Beratungsstellen gebündelt und zusammengeführt mit klar definierten Zuständigkeiten.
Die Sekretariate in Ravensburg/Weingarten, Bad Waldsee, Leutkirch und Friedrichshafen ordnen und vergeben die Termine. Belser:
In den Beratungsgesprächen geht es um Scheidung und Sorgerecht, um Schulden und die Sorgen von Alleinerziehenden. Hilfe wird
organisiert, es gibt ein gut funktionierendes Netzwerk und eine Kooperation mit den Ämtern.
Bernd Bergemann leitet die Hilfsmaßnahmen für Menschen in Armut und mit Suchtproblemen. Angebote wie die Tafel, das FairKauf-Center
in Weingarten und CariSINA, ein Mittagessenangebot für Bedürftige, werden zunehmend mehr in Anspruch genommen. Bergemann:
Armut besteht versteckt und sie wächst an. Deshalb sind diese Hilfen so wichtig, gerade weil in unserer Region Armut für
den Außenstehenden kein Thema zu sein scheint.
Dekan Matthäus Karrer betont: Die Caritas ist das Alltagsgesicht der katholischen Kirche. Im Zentrum einer christlichen
Haltung stehe die Hilfe für Menschen, die sich in prekären Lebensverhältnissen befinden. Er lobte die gute Zusammenarbeit
unter anderem mit dem Landratsamt.
Sigrid Maier ist in der Caritas zuständig für die Finanzen, sie erstellt Kalkulationen, beantragt Zuschüsse und verhandelt
mit Geldgebern und Behörden. Die Caritas beschäftigt 114 Mitarbeiter, davon über 70 Prozent in Teilzeit. Die finanziellen
Mittel, die die katholische Kirche beisteuert, liegen übrigens nur bei 25 Prozent, über die Hälfte der Kosten trägt der Staat
und damit der Steuerzahler. Die Schwelle, Hilfe in der Caritas in Anspruch zu nehmen, ist niedriger als noch vor Jahren,
sagte Ewald Kohler. Es ist wichtig, dass die Angebote wahrgenommen werden, bevor sich die Probleme chronifizieren. Durch
die enge Zusammenarbeit mit Kindergärten und Schulen habe man eine Antenne für die Vorgänge in der Gesellschaft und sei in
der Lage, schnell und unbürokratisch auf neue gesellschaftliche Entwicklungen zu reagieren.
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Medieninformation Nr. 13/10 der Caritas Bodensee-Oberschwaben 17.08.2010
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Rund 125 Grundschulkinder nahmen am Ferienspaß im Schussental in Hegenberg teil Caritas Bodensee-Oberschwaben ist Kooperationspartner
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Abschluss des Ferienspaßes im Schussental in Hegenberg: Die Kinder hatten sich zusammen mit ihren Betreuern ein buntes Programm
passend zum Motto In 14 Tagen um die Welt ausgedacht. Bild: Caritas
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Ravensburg/Meckenbeuren-Hegenberg Unter dem Motto In 14 Tagen um die Welt stand der diesjährige Ferienspaß im Schussental
für rund 125 Grundschulkinder in Hegenberg. Bewährt hat sich dabei erneut die Kooperation zwischen der Caritas Bodensee-Oberschaben,
dem Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ), der Grundschule St. Konrad und der St. Gallus-Hilfe der Stiftung Liebenau.
Beim Abschlussfest der Ferienfreizeit in Hegenberg ließen die Jungs und Mädchen das Motto In 14 Tagen um die Welt nochmals
Revue passieren. Da tanzten kleine Namibier zu Waka Waka, Pippi Langstrumpfs Lieblingslied erinnerte an Schweden, die Chinesen
brachten mit ihrer Version vom Kontrabass zum Lachen und die Ägypter ließen beim Tanz ihre selbst gebastelten, schwarzen
Perücken wippen.
In den zwei Ferienwochen tauchten die Kinder vormittags in altersspezifischen Kleingruppen in ihr jeweiliges Land ab. Sie
bastelten Flaggen, sangen Lieder und spielten Spiele des Landes, setzten kreative Ideen um und studierten Tänze und kleine
Theaterstücke ein. Besonders eindrucksvoll war das Stück Irgendwo in Mexiko oder sonst wo, das mit seinen Räuberpistolen
jedem Italo-Western Konkurrenz machen könnte. Das leckere Mittagessen wurde vom Berufsbildungswerk Adolf Aich (BBW) in Ravensburg
geliefert und zwischendurch konnten sich die Kinder jederzeit am Obstkorb bedienen. Am Nachmittag wählten die Kinder je nach
Interesse zwischen kreativen Angeboten, Bewegung oder etwas Ruhigerem aus.
Integriert waren 15 Kinder mit Behinderung. Dies war problemlos möglich, da für jede Gruppe mit zehn Kindern drei Betreuer
zur Verfügung standen, berichtete Christoph Gräf, Leiter des Bereichs Kinder, Jugend und Familie der St. Gallus-Hilfe. Gleichzeitig
gab es für die Kinder eine Rückzugsgruppe, wenn es ihnen zu viel wurde. Durch die finanzielle Unterstützung der Kinderlandstiftung
war es möglich, dass alle Kinder denselben Beitrag für die Ferienfreizeit bezahlten. Wie bereits in den vergangenen Jahren
organisierte die Caritas Bodensee-Oberschwaben für die Ravensburger Kinder die Fahrt mit dem Bus nach Hegenberg.
Das dreiköpfige Fachteam unter der Leitung von Annette Hermann wurde von 30 ehrenamtlich tätigen, jungen Erwachsenen unterstützt.
Die meisten konnten über den BDKJ für die Ferienfreizeit gewonnen werden. In diesem Jahr waren rund die Hälfte von ihnen junge
Männer, was vor allem den Jungs bei den Bewegungsangeboten am Nachmittag gut tat und bei den Spielen jungenspezifische Akzente
setzte. Alle erhielten zum Abschluss als kleines Dankeschön eine rote Rose und ein dickes Lob für ihre Arbeit. Da das Wetter
nicht besonders gut bei der 14-tägigen Weltreise mitspielte, waren Kinder und Betreuer froh über die Infrastruktur der Don-Bosco-Schule
mit Aufenthaltsräumen und Turnhalle. In diesem Jahr war sie einfach Gold wert, so Christoph Gräf.
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Medieninformation Nr. 15/10 der Caritas Bodensee-Oberschwaben 27.08.2010
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Der Ferienspaß für Kindergartenkinder der Caritas Bodensee-Oberschwaben in der Ravensburger Weststadt kommt gut an
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Kindergartenkinder im Alter von drei bis sechs Jahren erlebten mit ihren Betreuerinnen Melanie Spöttle (rechts), Claudia Schwer
(Mitte) und Sarah Böhm im Gemeindezentrum Dreifaltigkeit in der Ravensburger Weststadt jede Menge Ferienspaß. Bild: Caritas
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Ravensburg Im Gemeindezentrum Dreifaltigkeit in der Ravensburger Weststadt herrscht fröhliches Treiben. Lachen und Gekicher
erfüllen die Räumlichkeiten mit Leben. Im Sportraum vergnügen sich Kindergartenkinder mit einer großen bunten Plane, während
im Raum daneben gemalt, gelesen, gebaut, gebastelt und gespielt wird. Wir sind in dieser Woche jeden Tag hier, sagt eine
Vierjährige. Und es macht ganz doll Spaß, wir essen sogar zusammen. Die Kindergartenkinder im Alter von drei bis sechs Jahren
nehmen an einem Ferienangebot der Caritas Bodensee-Oberschwaben teil.
Unser zweiwöchiger Ferienspaß ist ein spezielles Angebot für Kindergartenkinder, berichtet Melanie Spöttle, die als pädagogische
Fachkraft die Freizeit leitet. Zusammen mit Claudia Schwer und Sarah Böhm betreut sie von Montag bis Freitag 17 Kinder von
7.30 Uhr morgens bis 14 Uhr. In der ersten Woche waren es sogar 19 Kindergartenkinder, darunter vier Dreijährige, erzählen
die Betreuerinnen. Obwohl die Kinder sich nur selten kennen oder Geschwister mit dabei haben, verstehen sie sich bestens.
Gemeinsam wird gefrühstückt, gespielt, geturnt, gebastelt und zu Mittag gegessen. Wenn das Wetter es erlaubt, stehen auch
kleine Ausflüge auf dem Programm.
Es ist bereits der vierte Ferienspaß in Folge, den die Caritas für Kindergartenkinder anbietet. Wir sind jedes Jahr in anderen
Räumlichkeiten, aber das Gemeindezentrum hier ist optimal, sind sich Betreuerinnen und Ferienkinder einig. Sogar ein schöner
Garten mit Spielplatz steht zur Verfügung. Wenn es regnet, sind wir drin, wenn die Sonne scheint draußen, sagt ein Fünfjähriger.
Beides gefällt mir. Damit auch Kinder aus einkommensschwachen Familien an dem Ferienspaß teilnehmen können, unterstützt
der Verein Schweizer Kinder das Angebot finanziell.
Kommt, wir machen noch ein Gruppenfoto als Erinnerung, ruft Melanie Spöttle. Bereitwillig setzen sich die Kinder auf eine
Treppe, rangeln um ihre Sitzplätze und kaspern fröhlich herum. Bist du jetzt fertig?, fragt eine kecke Fünfjährige die Fotografin
ganz ungeduldig. Wir möchten nämlich gerne weiterspielen.
INFO: Weitere Information zum Projekt Ferienspaß: Susanna Spill, Familientreff Ravensburg, Caritas Bodensee-Oberschwaben,
spill@caritas-bodensee-oberschwaben.de
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