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Medieninformation Nr. 26/09 der Caritas Bodensee-Oberschwaben vom 25.10.2009

Mit der Arbeit nah dran an den Menschen


Seit 1. August ist Bernd Bergemann Fachleiter Sucht- und armutsbezogene Hilfen bei der Caritas Bodensee-Oberschwaben in Ravensburg

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    Bernd Bergemann
    Fachleiter Sucht- und armutsbezogene Hilfen
    der Caritas Bodensee-Oberschwaben
    in Ravensburg.

    Bild: Caritas 

Ravensburg – „Ich bin begeistert, wie nah dran an den Menschen die Caritas mit ihrer Arbeit ist“, sagt Bernd Bergemann. Seit 1. August ist der Sozialpädagoge Fachleiter Sucht- und armutsbezogene Hilfen bei der Caritas Bodensee-Oberschwaben. Bergemann ergänzt das Führungstrio unter Regionalleiter Ewald Kohler, zu dem auch Martin Belser (Fachleiter Familienbezogene Hilfen) und Sigrid Maier (Leitung Wirtschaft und Finanzen) gehören.

„Meine Aufgaben sind interessant und überaus vielseitig“, berichtet Bergemann. Im Bereich der Suchthilfe ist er verantwortlich für die Koordination des Zentrums Wangen und für die gesamte Suchtberatung im Landkreis Ravensburg, darunter das Projekt „Oase“ (Übergangsmanagement für Straffällige mit Suchtproblemen) und die Beratung in der Schwerpunktpraxis in der Ravensburger Georgstraße. Zu dem Bereich „Armut und Existenzsicherung“, für den Bergemann gleichfalls verantwortlich zeichnet, gehören die Sozial- und Lebensberatung der Caritas, die Tafel GbR (Träger der Tafelläden im Allgäu) und das Projekt „Karriereplan Allgäu“, aber auch das „Fairkauf“-Sozialzentrum in Weingarten mit Gebrauchtwarenkaufhaus, CariSINA und CariSATT, Fairjob-Pool und dem Projekt Stromsparcheck. Fasziniert ist Bergemann von der ehrenamtlichen Unterstützung, die die Caritas in ihrer Arbeit erfährt. „Die Ehrenamtlichen werden geschult, fachlich begleitet und sind hoch motiviert“, berichtet er und weiß: „Für die effektive Arbeit der Caritas vor Ort sind sie sehr wertvoll und unverzichtbar.“

Bernd Bergemann ist gebürtiger Ravensburger. Nach seinem Studium an der Fachhochschule für Sozialwesen in Eßlingen ging er zunächst in die Jugendarbeit. „Sieben Jahre lang war ich Jugend- und Bildungsreferent beim Bund der Landjugend in Bad Waldsee“, erzählt der heute 57-Jährige. Danach ging Bergemann zur Stiftung Liebenau, entwickelte als Heimleiter in Rosenharz neue Konzepte für die Betreuung und Beschäftigung behinderter Menschen. Es entstanden landwirtschaftliche Außenarbeitsgruppen und es wurden erste Außenwohngruppen außerhalb der Behinderteneinrichtung eingerichtet. „Für mich waren dies spannende Berufsjahre“, sagt Bergemann, der danach die Leitung des Pflegeheims Adolf Gröber in Weingarten übernahm. „Ich war damals der erste Sozialpädagoge, der ein Pflegeheim leitete“, erinnert er sich. Rund acht Jahre blieb er es, dann wechselte er für das Kloster Untermarchtal ins Allgäu. In Wangen wurde Bergemann Regionalleiter und war zuletzt verantwortlich für zwei Sozialstationen, fünf Pflegeheime sowie verschiedene Wohnanlagen und Beratungsstellen. „Ich wollte in meinem Leben noch einmal etwas ganz anderes machen“, begründet er seinen jetzigen Wechsel zur Caritas. Bergemanns bisherige berufliche Erfahrungen kommen ihm in seiner neuen Aufgabe zugute. „Die Menschen standen immer im Mittelpunkt meiner Arbeit“, sagt er. „Das bleibt so in meiner Tätigkeit als Fachleiter der Caritas.“

Und dies gilt auch für Bergemanns weitere Aktivitäten. So engagiert sich der Caritas-Fachleiter privat im Christlichen Familienkreis Weißenau sowie in der Kinderfestkommission Weißenau und er ist Vorsitzender des Vereins Bulgarienhilfe, der seit 15 Jahren zweimal im Jahr kirchliche und staatliche Einrichtungen in Bulgarien mit Hilfstransporten unterstützt. „Es gibt viel zu tun“, sagt Bergemann. Und er packt es an.