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Caritas Bodensee-Oberschwaben

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Bodensee-Oberschwaben

Investieren in die Menschlichkeit
Medieninformation Nr. 21/09 der Caritas Bodensee-Oberschwaben

Sprachförderprogramm mit hoher Qualität
Medieninformation Nr. 15/09 der Caritas Bodensee-Oberschwaben

Ein tolles Farbenmeer aus Landschaftsimpressionen
Medieninformation Nr. 09/09 der Caritas Bodensee-Oberschwaben




Medieninformation Nr. 09/09 der Caritas Bodensee-Oberschwaben

Ein tolles Farbenmeer aus Landschaftsimpressionen



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Die Ausstellung „Landauf – landab“ der Künstlerin Kordula Schillig ist bis 27. Mai in der Galerie der Caritas zu sehen

Die Künstlerin Kordula Schillig vor einem ihrer Lieblingsgemälde in der Galerie der Caritas. Das 80 auf 120 Zentimeter große Werk ist ohne Titel. Bild: Caritas

Ravensburg – „In unseren Caritas-Räumen ist ein tolles Farbenmeer entstanden“, begeisterte sich Martin Belser, Fachleiter Soziale Dienste der Caritas-Bodensee-Oberschwaben, bei der Eröffnung der Ausstellung „Landauf – landab“ in der Galerie der Caritas (GiC). Seit Freitag schmücken Landschaftsbilder in Acryl der Friedrichshafener Künstlerin Kordula Schillig die dortigen Wände, strahlen Lebensfreude und Farbigkeit aus, die zu entdecken es sich lohnt. „Die warmen Farben tun den Augen gut“, so Belser weiter. „Man wird förmlich in das Bild hineingezogen.“ Mit ihren 29 Exponaten – Freie Landschaftsmalerei in Acryl – entführt die Künstlerin den Betrachter in bunte, ausdrucksstarke Welten und Landschaften.

Seit zehn Jahren beschäftigt sich die 1959 in Nierstein geborene Künstlerin mit der Freien Malerei. Kordula Schillig absolvierte über mehrere Jahre eine Ausbildung bei Davor Ljubicic in der Kunstschule Meersburg. Bis zum Jahr 2000 habe sie hauptsächlich Aquarelle gemalt, berichtete ihr Ehemann Günther Henry Schulze. Danach wechselte sie zu Acryl auf Papier, seit 2003 malt sie auch auf Leinwand und anderen Untergründen, wie beispielsweise Holz oder Teerpappe. Die Formate ihrer Werke variieren – von der Miniatur bis zum Großflächengemälde. Ob klein oder groß, die starke Wirkung ihrer Bilder auf den Betrachter ist von der Größe nur wenig abhängig. 

„Kordula Schilligs Bilder entstehen in vielen Bearbeitungsschritten und mit mehreren Farbschichten“, erzählte Schulze. Transparenz und Deckkraft der Farben spielten dabei eine wesentliche Rolle. Jedes einzelne Bild der Künstlerin befinde sich bis zu seiner Fertigstellung in ständiger Entwicklung. Dieser Schöpfungsprozess, getragen von Subjektivität und Emotion, sei überaus wichtig. „Erst wenn das Bild signiert ist, ist es wirklich fertig“, verriet der Ehemann. Kordula Schilligs in der Ausstellung gezeigten Landschaftsbilder sprühen vor Leben und Farbe. „Jedes Mal sehe ich etwas anderes darin“, so eine Besucherin. Die Landschaftsimpressionen aus Spanien, Norwegen, der Alpenlandschaft oder aus Rheinhessen, der Heimat der Künstlerin, sind keine Bilder, die sich exakt geografisch oder fotografisch zuordnen lassen. Kordula Schillig bleibt mit ihnen der Freien Malerei treu. „Wenn man sich vom Naturalismus fernhält, wächst die Bedeutung der Farbe, der Form, der Linie, des Raumes“, so die Künstlerin, die schon viele Ausstellungen hatte und in Friedrichshafen-Efrizweiler ihr Atelier mit Galerie „Im Kuhstall“ unterhält (www.galerie-im-kuhstall.online.de). 

Bei den Ausstellungen in der Galerie der Caritas wechseln sich künsterische mit Themenausstellungen ab. Auch diese mittlerweile 30. GiC-Ausstellung basiert auf der  intensiven ehrenamtlichen Unterstützung durch die in der Ravensburger Südstadt wohnhafte Künstlerin Claudia Choleva-Gnann und der Bürgerinitiative Goetheplatz. „Unsere Ausstellungen und die entsprechenden Begleitprogramme erfreuen sich zunehmend großer Beliebtheit“, betonte Claudia Choleva-Gnann. „Das Engagement zahlt sich aus.“ 

Info: Die Ausstellung „Landauf – landab“, Freie Landschaftsmalerei in Acryl von Kordula Schillig, ist noch bis 27. Mai in der Galerie der Caritas zu sehen. Die Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 und 13.30 bis 17 Uhr, Freitag von 8 bis 12 Uhr. Abendöffnung: Am 20. April, ab 18 Uhr, mit Buchpräsentation „Maximen der Lebenskunst“ von Fredo Endres. Weitere Information im Internet unter: www.caritas-bodensee-oberschwaben.de“.

 




Medieninformation Nr. 15/09 der Caritas Bodensee-Oberschwaben

Sprachförderprogramm mit hoher Qualität



„Rucksack-Projekt“ der Caritas Bodensee-Oberschwaben wurde für zwei Kindergärten jetzt bis 2013 zertifiziert

 

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Freuen sich über die Zertifizierung des „Rucksack-Projekts“ in zwei Kindergärten (von links): Christina Neubauer (Caritas), Stadtteilmutter Meral Ceylan und Kindergartenleiterin Petra Widmann (beide Kindergarten St. Theresia) sowie Martin Belser (Caritas). Bild: Caritas



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Die beiden Kindergartenleiterinnen Petra Widmann (St. Theresia, links) und Ursula Rückgauer (St. Felicitas) nahmen das ?Rucksack?-Zertifikat in Empfang. Bild: Caritas

Ravensburg – „Wir freuen uns über den großen Erfolg unseres Rucksack-Projekts“, sagt Martin Belser, Fachleiter familienbezogene Hilfen der Caritas Bodensee-Oberschwaben. Das vor sechs Jahren in Ravensburg gestartete Familienbildungs- und Sprachförderprogramm in Kindergärten erhielt jetzt bis 2013 für die Kindergärten St. Theresia (Schussensiedlung) und St. Felicitas (Huberösch/Hochberg) das Zertifikat der Regionalen Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA Essen). Die RAA koordiniert inhaltlich das Projekt in Deutschland. „Die Caritas ist die einzige Einrichtung in Baden-Württemberg, die für das Rucksack-Projekt zertifiziert wurde“, berichtet Christina Neubauer, die bei der Caritas für das Projekt zuständig ist.

Kinder aus Migrantenfamilien beherrschen die deutsche Sprache oft nur unzureichend und haben darum geringere Bildungschancen. Wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge liege dies auch an der mangelnden frühkindlichen Sprach- und Entwicklungsförderung, so Belser weiter. In Kooperation mit der Katholischen Gesamtkirchengemeinde Ravensburg habe sich die Caritas diesem Problem gestellt und im Kindergartenjahr 2003/04 das „Rucksack-Projekt“ gestartet. „Ziel des Projekts ist es, dass Kinder aus Migrantenfamilien ihre Muttersprache und die deutsche Sprache richtig beherrschen“, sagt Christina Neubauer. Das Projekt basiere auf einem dualen Konzept: Die Caritas zeichne für die Inhalte verantwortlich und übernehme die Projektsteuerung sowie die Schulungen der Stadtteilmütter. Die Umsetzung erfolge dann direkt in den teilnehmenden Kindergärten, in denen die Förderung auf Deutsch stattfindet und sich die Müttergruppen treffen. „Die RAA Essen hat die Durchführung des Projekts in den beteiligten Kindergärten bewertet und mit ‚sehr gut’ ausgezeichnet“, berichtet Christina Neubauer. Nicht nur Inhalt und Konzept unterliegen einer ständigen Prüfung, sondern auch die Projektumsetzung in den jeweiligen Kindergärten. Mittlerweile beteiligen sich fünf Kindergärten in Ravensburg, fünf in Friedrichshafen sowie jeweils ein Kindergarten in Weingarten und Baienfurt an dem Projekt. Die Unterstützung seitens der betreffenden Kommunen sei groß, freut sich Martin Belser. Auch diese seien von dem Bildungsprojekt überzeugt

Den Stadtteilmüttern komme bei der Umsetzung eine wichtige Rolle zu, weiß Petra Widmann, Leiterin des Kindergartens St. Theresia. „Sie sind die Türöffner zu den Migrantenfamilien.“ Einmal pro Woche treffen sie sich mit den Migranten-Müttern in einer Muttergruppe – um gemeinsam die Aufgaben durchzugehen und alle offenen Fragen zu klären. „Wir besprechen auf Deutsch die Unterrichtsmaterialien zu den unterschiedlichsten Themen“, berichtet Meral Ceylan, Stadtteilmutter für den Kindergarten St. Theresia. Sie ist seit Projektbeginn mit dabei und von „Rucksack“ überzeugt. „Die Mütter werden viel offener, nehmen an Veranstaltungen teil und bringen sich ein“, sagt sie. Über die Arbeitsblätter und Hausaufgaben, die die Mütter mit ihren Kindern zu Hause in der Muttersprache erarbeiten, kämen auch neue Impulse in die Familien. Die Eigenverantwortung der Eltern werde gestärkt. Väter, Geschwister, Großeltern würden mit integriert. „Zehn bis 15 Minuten pro Tag sind für die Aufgaben erforderlich“, berichtet Meral Ceylan. Parallel dazu wird das Thema im Kindergarten auf Deutsch behandelt. „Die Kinder lernen spielerisch in Deutsch und in ihrer Muttersprache“, so Kindergartenleiterin Petra Widmann. Darin liege der große Erfolg von „Rucksack“.

Das Projekt funktioniere durch ein optimales Netzwerk zwischen Caritas, Kindergärten, Stadtteilmüttern, Kommunen und Sponsoren, betont Martin Belser. Im Landkreis Ravensburg und im Bodenseekreis erfahre „Rucksack“ breite Unterstützung. Weitere Kindergärten streben für das Projekt jetzt eine Zertifizierung an.




Medieninformation Nr. 21/09 der Caritas Bodensee-Oberschwaben

„Investieren Sie in die Menschlichkeit“



Caritas-Sammelwoche vom 19. bis 27. September in den Kirchengemeinden der Diözese Rottenburg-Stuttgart – Am kommenden Sonntag ist „Caritas-Sonntag“

Ravensburg – „Investieren Sie in die Menschlichkeit – Ihre Spende an die Caritas“ – mit diesem Appell ruft die Caritas auch in diesem Jahr vom 19. bis 27. September zur Caritas-Sammlung in allen Gemeinden der Diözese Rottenburg-Stuttgart auf. Am kommenden Sonntag, 27. September, ist Caritas-Sonntag. Die Spenden werden für Hilfsangebote direkt vor Ort eingesetzt. Die eine Hälfte der Sammlung bleibt in den Kirchengemeinden für deren sozial-karitativen Aufgaben. Der andere Teil geht an den Caritas-Verband. Mit dem Geld werden Dienste und Projekte in den einzelnen Caritas-Regionen unterstützt – so auch in der Region Bodensee-Oberschwaben.

„Trotz niedrigen Arbeitslosenzahlen sind auch bei uns immer mehr Menschen von Armut betroffen“, weiß Caritas-Regionalleiter Ewald Kohler. Erfreulicherweise seien in den vergangenen Jahren in den beiden Dekanaten Friedrichshafen und Allgäu-Oberschwaben viele ehrenamtliche Projekte und Initiativen entstanden. „Sie kümmern sich um die Versorgung und Betreuung von bedürftigen Menschen“, so Kohler. Oft arbeiten Kirchengemeinden und Caritas dabei eng zusammen. „Von Leutkirch bis Friedrichshafen engagieren sich mittlerweile über 300 Ehrenamtliche“, berichtet Matthäus Karrer, Dekanat Allgäu-Oberschwaben. Sie helfen mit in Projekten wie Tafelläden, Mittagstischen, Gebrauchtwaren- und Kleiderläden, Arbeitslosentreffs oder auch Schuldnerberatungen und sorgen in Zusammenarbeit mit Caritas und Kirchengemeinden für ein dichtes Hilfe- und Unterstützungsnetz. Hinzu kommen all jene Personen, die sich in den Sozial- und Caritasausschüssen sowie in anderen karitativen Gruppierungen der Gemeinden engagieren. „Auch Ehrenamtliche brauchen Unterstützung“, betont Reinhard Hangst, Dekanat Friedrichshafen, und verweist auf professionelle Begleitung und Fortbildungsangebote. „Um dies alles ermöglichen zu können, sind Kirchengemeinden und Caritas angesichts massiver staatlicher Kürzungen im sozialen Bereich bei ihrer Arbeit mehr denn je auf freiwillige Spenden angewiesen.“

I N F O :  Wer die Caritas Bodensee-Oberschwaben in ihrem Engagement für die Menschen unterstützen möchte, kann dies tun: Bank für Sozialwirtschaft Stuttgart, Bankleitzahl 601 205 00, Kontonummer: 1790600 (Stichwort: Caritas-Sammlung).